Bei Glaubenssätzen handelt es sich um bestimmte Annahmen, die Menschen über sich selbst, andere und die Welt haben und tief im Unterbewusstsein liegen. Glaubenssätze formen unsere eigene Wahrheit und wie wir die Welt sehen. Es ist, als würden wir alles durch diese spezielle Brille sehen. Häufig sind die sehr generalistisch formuliert. Es gibt sowohl negative als auch positive Glaubenssätze. Es kommt vor, dass wir Glaubenssätze bereits viele Jahre aus unserer Kindheit mit uns tragen.
Negative als neue, positive Glaubenssätze zu verankern, benötigt Zeit und Geduld, ist aber möglich. Sie nicht zu streng zu dir - verliere nicht den Mut, dran zu bleiben.
Diese 5 Schritte helfen dir dabei, deine Glaubenssätze umzuformulieren

Beispiele für negative Glaubenssätze
Negative Glaubenssätze haben einen negativen Einfluss auf uns uns können psychisch und körperlich krank machen
"Wenn ich Fehler mache, lehnen mich andere ab"
"Ich brauche niemanden, ich schaffe alles allein"
"Wenn ich Gefühle zulasse, werde ich verletzte"
Beispiele für positive Glaubenssätze
Positive Glaubenssätze haben einen guten Einfluss auf uns und stärken unser Wohlbefinden.
"Ich bin es Wehrt geliebt zu werden"
"Meine Bedürfnisse sind wichtig"
"Ich darf an mich glauben"
Warum negative Glaubenssätze auflösen
Unsere negativen Glaubenssätze begleiten uns häufig von viele Jahre, einige sogar seit unserer Kindheit. Sie haben nicht nur einen negativen Einfluss auf das, ws und wie wir denken, sondern auch auf das, wie wir uns fühlen und Entscheidungen treffen.
"Wenn ich Gefühle zulasse, werde ich enttäuscht"
Dieser negative Glaubenssätze kann dazu führen, dass wir uns zwar eine Partnerschaft wünschen, aber es nicht so weit kommen lassen, um uns vor Enttäuschungen zu schützen.
1. Der Ursprung deines Glaubenssatzes
Hast du einen Glaubenssatz für dich erkannt und möchtest ihn nicht weiter mit dir herumtragen, dann versuche zu identifizieren, woher er kommt. Diese Überprüfung wird dir helfen, den Glaubenssatz auf Aktualität zu prüfen und ob er realistisch ist.
2. Überprüfung von Fakten
Wie aktuell ist dein Glaubenssatz? Vermutlich hast du seitdem schon wieder viele neue Erfahrungen gesammelt, die deinen negativen Glaubenssatz entkräftigen. Jetzt wird die Gültigkeit des Glaubenssatzes überprüft.
Warum glaubst du immer noch, dass dieser Glaubenssatz wahr ist?
Gibt es für die Gültigkeit einen Beweis oder einen Gegenbeweis?
Hast du einen Vorteil davon, an diesem Glaubenssatz festzuhalten?
Was würdest du stattdessen gerne empfinden?
3. Glaubensätze unformulieren
Negative Glaubenssätze lassen sich nicht unterdrücken, da sie im Unterbewusstsein ihren festen Platz haben und sich immer wieder bemerkbar machen. Wir haben aber die Möglichkeit, einen negativen in einen positiven Glaubenssatz umzuformulieren. Schreibe deinen negativen Glaubenssatz auf und schreibe die positive Formulierung daneben. Um sich an den neuen positiven Glaubenssatz zu gewöhnen, kann es helfen, diesen
Step-by-Step positiver zu formulieren und nicht gleich radikal in der ersten Version. Mit der Zeit wirst du merken, wie sich der positive Glaubenssatz zunehmen einfacher denken und verankern lässt.
4. Glaubenssätze verinnerlichen
Zur Verinnerlichung des neuen Glaubenssatzes, gibt es unterschiedliche Techniken, auch mehrere gleichzeitig sind möglich.
Schreibe den Glaubenssatz auf einen Zettel
Sprich deinen Glaubenssatz laut aus
Erstelle eine Erinnerung ins Handy
Klebe einen Zettel mit deinem neuen Glaubenssatz an deinen Spiegel
Sprich mit jemandem über deinen neuen Glaubenssatz
Hier gibt es kein richtig oder falsch, du musst dich mit deiner Technik wohlfühlen.
5. Neue Erfahrungen
Ein weiterer Bestandteil zur Auflösung von negativen Glaubenssätzen, ist die Verhaltensänderung.
Beispiel:
"Wenn ich Gefühle zulasse, werde ich verletzt"
Wenn du diesen Glaubenssatz auflösen möchtest, dann überlege dir, wie sich eine Person verhalten würde, die Gefühle zulässt. Nimm es an führe dieses Verhalten ganz bewusst aus. du wirst merken, je häufiger du dich entsprechend deines neue formulierten Glaubenssatzes verhältst, desto stärker wird er sich verankern und ein Teil von dir werden.
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